Ist doch selbstverständlich!
So viele Dinge sind für uns selbstverständlich: wir essen, wenn wir Hunger haben und zwar das, wonach uns gelüstet. In unserer Freizeit beschäftigen wir uns mit unseren Hobbys, vergnügen uns kulturell oder sportlich. Wir geben diesen Luxus an unsere Kinder weiter: Wir fördern ihre Talente, öffnen ihre Sinne für vielfältige Eindrücke und erfüllen ihnen von Herzen gern den einen oder anderen Wunsch.
Selbstverständlich! Für viele Menschen ist es das nicht. Das wissen wir und denken dabei an Entwicklungsländer, an Kriegs- und Krisengebiete. Weit weg und fern unseres Alltags. Falsch. Hier in Deutschland ist es für viele Menschen nicht selbstverständlich die Grundbedürfnisse abzudecken. Die, die selbst nichts daran ändern können sind Kinder. Bundesweit leben 2,5 Millionen Minderjährige unterhalb der Armutsgrenze – finanziell wie emotional. Für sie ist nicht einmal das warme Mittagessen selbstverständlich. Ein Großteil von ihnen weiß nicht, wie es ist, wenn sich jemand mit ihnen gemeinsam um die Hausaufgaben kümmert, mit ihnen spielt oder gar ein Talent finanziell und motivierend fördern kann.
Ist doch selbstverständlich: hier möchten wir in diesem Jahr unterstützen und unseren Wohlstand – uns selbst und unseren Liebsten Wünsche erfüllen zu können – teilen. Dazu unterstützen wir wieder zwei Projekte im Raum Frankfurt. Zum einen die Arche Frankfurt. In Griesheim, und ab 2011 in der Nordweststadt, werden Kinder mit kostenlosen Mittagessen versorgt und mit Hausaufgabenhilfe und Freizeitprojekten unterstützt und gefördert. Das Angebot wird sehr gut angenommen und trägt erste Früchte, die zum Beispiel in den schulischen Leistungen messbar sind, dass die Arche das Angebot erweitern möchte und dazu neue geeignete Räume sucht. Wir hoffen mit unserer Unterstützung das Projekt voranzutreiben und noch mehr Kinder mit dem für uns so selbstverständlichem zu versorgen.
eine pädagogische Mittagsbetreuung ins Leben gerufen mit dem sie Kinder versorgen, bestätigen und Selbstvertrauen wecken und stärken wollen. Hier stehen die Hausaufgabenbetreuung und die Beschäftigung der Kinder am Nachmittag im Fokus. Bisher können aus finanziellen Gründen nur die Kinder der 2. und 3. Klasse betreut werden. Damit die Kinder der 1. und 2. Klasse auch baldmöglichst in den Genuss kommen, braucht die Schule Unterstützung. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten und auch dieses Projekt mit einer Spende fördern.
Inspiriert durch unsere Patenschaften in den unterschiedlichsten Ländern, wie zum Beispiel Ruanda und Sri Lanka, haben wir uns auch internationale Projekte angeschaut. Durch Pfarrer Dr. Klaus Neumeier aus Bad Vilbel haben wir die Ndlovu Care Group, ein Projekt der Hugo-Tempelmann-Stiftung, kennen gelernt. In Südafrika erschaffen sie in verschiedenen Regionen ganzheitliche Entwicklungshilfemodelle: dort tragen Aufklärung, Bildung, Beschäftigung und medizinische Versorgung täglich erfolgreich dazu bei, das Leben der Menschen – auch mit HIV oder AIDS – positiv zu verändern. Ist doch selbstverständlich, dass wir auch hier mit einer Spende unser eigenes Glück ein wenig teilen wollen.